Ein Leben FÜR einen kranken Hund

Tagebuchauzüge, Berichte und Gedanken

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Steinwitz

Ein Leben FÜR einen kranken Hund

Beitrag von Steinwitz » 29.03.2014, 09:16

es wäre ein Leben FÜR einen kranken Hund.
und nicht ein Leben mit einen Hund
Diesen Satz hat mir heute jemand geschrieben und ich finde ihn sehr treffend. Das soll nun nicht Negatives sein - aber es trifft den Nagel auf den Kopf.

Meine gesunden Hunde leben mit mir , passen sich in mein Leben ein und ordnen sich unter. Ich bestimme und sie folgen.

Mein dem kleinen Epipflegling ist es anders
ich folge ihm, wenn auch manchmal nur mit den Augen, ich ordne mich seiner Krankheit unter, er bestimmt den Tagesablauf und ich handle.
Sicher , er ist ein sehr schwerer Fall, aber ich vermute, dass diese Aussage uns alle hier betrifft - etwas stärker oder etwas weniger stark

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Beitrag von Beata » 29.03.2014, 09:35

Ja, das stimmt, aber es ist mit vielen Dingen auch bei einem selber so im Leben, man möchte bestimmen und alles ist gut, aber leider ist das selten der Fall. Das ist auch dann so, wenn man selber etwas hat, was einen bestimmt, eine Krankheit, Ärger mit anderen Menschen, im Job o.ä.

Aber alle die einen Epi haben....genau deswegen habe ich in meinem Artikel über Epi bei "Issn Rüde" auch geschrieben: es bestimmt das ganze Leben!
Das ist für Menschen, die einen Epi haben, so schwer, das kann sich ein Außenstehender gar nicht vorstellen. Und schon gar nicht beurteilen. Es ist ein ganz schweres Los.
Beata mit Hannemann und Lienchen
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Antonia

Beitrag von Antonia » 29.03.2014, 15:51

Ich weiß zwar nicht was im Bezug auf die Epilepsie noch alles auf uns zu kommt. Aber Henry ist von klein auf immer weider krank, er bekommt einfach alles, was man so kriegen kann. Ich habe in den zwei Jahren die ich ihn habe schon soooooo viel Geld und Nerven bei Tierärzten gelassen, das ich mir noch 2,5 Deerhounds hätte kaufen können.

Aber eins muß ich sagen. So viele Sorgen, wie ich mit ihm jetzt schon hatte, er ist einfach der beste Hund den man haben kann. Ich würde ihn jederzeit genauso wiedernehmen, auch mit dem Wissen, was auf mich zu kommt.
Versteht mich nicht falsch, ich würde mir nicht bewußt einen Epileptiker holen, aber DIESEN IMMER WIEDER, MIT ALLEM WAS ER HAT.
Er ist so ein großartiger Hund, trotz allem einfach das Beste was mir passieren konnte. Ich liebe ihn einfach und hoffe, das wir noch viele schöne Jahre haben.

Gung

Beitrag von Gung » 30.03.2014, 20:42

Wir haben lange unseren Herzhund ausgesucht, zu uns nach Hause geholt und trotz der Krankheit bleibt er unser Herzhund.

Die Krankheit Epilepsie hat uns noch enger zusammen rücken lassen und wir genießen jeden Tag intensiver. :08:

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Beitrag von Fledermaus » 31.03.2014, 20:14

... alle meine kranken Hunde habe ICH mir ausgesucht - als sie noch ganz klein waren, oder schon erwachsen...
ich weiss nicht, ob ich noch einmal mich bewusst für einen Epi-Hund entscheiden würde... :(

aber für Gigi würde ich mich immer wieder entscheiden - sie ist der beste Hund in JEDER Hinsicht, den ich jemals hatte...

das sehe ich genauso wie Antonia...

Ich denke, es hatte sehr wohl einen Grund, dass diese kranken Wesen Mich gefunden haben - sie wird wohl jemand zu mir geschickt haben - denn ich könnte niemals leichtfertig die Verantwortung für ein mir anvertrautes Lebewesen wegschieben... Ich würde doch auch kein Kind weggeben, nur weil es krank ist...
Es sind Familienmitglieder, die ich anders - aber irgendwie genauso liebe wie meine Kinder...
Kinder werden erwachsen, aber unsere Hunde bleiben immer von uns abhängig...
Manchmaöl, wenn ich aufgeben möchte, weil alles so schwer ist, brauche ich mich nur zu fragen : und was wird aus den Hunden??? Aufgeben gilt nicht...

Liebe Grüsse, manchmal auch ganz schön verzagte...

Barbara mit Gigi, Amelie und Oskar...
Gigi, geb. 20.7.09, FB, 11 kg, Luminal 2mal 50mg, Zonegran 150/150mg, Gabapentin 3mal 150 mg, Forthyron 250/250 Taurin seit Januar, Pure encapsulations Vit. B-Komplex, Magnesiumtaurat, Vit D eingeschläfert am 28.3.2018
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Beitrag von calimero » 01.04.2014, 08:05

Barbara, wunderschön geschrieben - dem schließe ich mich an. Aaron zeigte schon ganz früh, im Alter von wenigen Wochen, dass etwas nicht stimmte. Auch wenn es "Welpenwehwechen" zugeschrieben wurde - das Gefühl, dass irgend etwas nicht passt, hatte ich von Anfang an.
Aber... es geschieht im Leben nichts ohne Sinn.
Mein Aaron hat mich so viel gelehrt! Ich habe viel Lehrgeld gezahlt - aber es war sicher nicht umsonst! Ich habe so viel gelernt - hätte ich nie, wenn ich einen "Normalhund" gehabt hätte.
Von den Erkrankungen angefangen, über das Verhalten (Aaron ist ja unser erster Hund), welches durch die Krankheit beeinflusst wurde.....ich habe so viel gelesen, diskutiert...
Und auch gelernt, wie andere Menschen mit dem, was man selbst schreibt (z.B. in Foren) damit umgehen. Selbstzweifel, alles Mögliche ausprobieren - bis zu verschiedenen Trainingsarten, wo eine dann auch schiefging.. ich glaub, ich habe alles durch.

Heute weiß ich so viel mehr!

Ich weiß aber auch, dass gerade durch die Epi Aaron und ich zusammenwuchsen. Der Fakt, dass ich ihn durch einen Anfall "begleiten" kann - war hilfreich für eine gute Bindung, für ganz viel Vertrauen.

Das Leben gibt uns das, was wir lernen sollen - wir müssen uns nur darauf einlassen!
Ein Hund hat sich ins Herz geschlichen und ist von dort nicht mehr gewichen.

Liebe Grüße von
Brigitte mit dem kleinen Aaron

Aaron, Welsh Terrier, geb. 18.1.2008
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Beitrag von Taylor3 » 01.04.2014, 09:15

Mir ging es wie dir Brigitte ;-)
Auch ich habe viel Lehrgeld bezahlt, sehr viel gelernt und Menschen von unterschiedlichen Seiten kennengelernt, sowohl in Foren als auch im Privaten.
Ich würde Taylor auch jederzeit wieder nehmen, es hätte absolut keinen besseren Hund für mich gegeben :-)
Das er Epi hat und ich auch auf seine Gelenke sehr aufpassen muss finde ich schade, fühle mich dadurch allerdings nicht eingeschränkt und auch nicht abhänging.
Ich sehe es so, dass Taylor von mir abhängig ist, egal in welcher Hinsicht.

Antonia

Beitrag von Antonia » 01.04.2014, 09:38

Ich muß Brigitte Recht geben. Henry ist auch mein erster Hund. Und ich glaube auch, das es einen Grund gibt, warum gerade Henry zu mir gekommen ist. :-)

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Beitrag von Beata » 01.04.2014, 09:39

Ihr wisst, dass Ihr im öffentlichen Bereich schreibt?

Genauso war es mit Greta, ich hab 2 Jahre in dieser Organisation Hunde kommen und gehen sehen, schöne Hunde, Hunde, die mich gereizt hätten usw. aber nie wollte ich einen nehmen....bis Greta dort auftauchte.
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Beitrag von Antonia » 01.04.2014, 09:42

Ups, war mir nicht klar :-) Aber vielleicht ist es gar nicht schlecht, wenn die Öffentlichkeit sieht, wie wir unsere Hunde lieben. ;-)

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Beitrag von Beata » 01.04.2014, 09:45

Bitte immer auch beim Eröffnen eines Themas gucken, wo Ihr schreibt. Ich habe hinter jeder Rubrik, die öffentlich ist in der Rubrik-Überschrift auch reingeschrieben, so dass man es sehen kann. Sind ja kaum öffentliche Rubriken im Forum, aber diese hier ist eine davon.
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Beitrag von Taylor3 » 01.04.2014, 13:52

Danke Beata :knuddel

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Beitrag von calimero » 01.04.2014, 14:20

Ich wusste es, dass hier der öffentliche Bereich ist. Aber ich finde, es sollen viele Hundehalter lesen, dass man, egal, was der Hund auch hat, (wenn es geht!) die Verantwortung für dieses Lebewesen übernommen hat. Und dazu auch steht.
Sicher wird es Situationen geben, wo es nicht geht.
Mein Schreiben soll aber - ganz einfach - Mut machen.
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Beitrag von Fledermaus » 02.04.2014, 11:30

ja, ich weiss, es ist öffentlich - und wenn es "nur" dazu beiträgt, dass sich viel mehr Hundekäufer mal Gedanken über ihre Verantwortung gegenüber diesem abhängigen Lebewesen Hund machen -
... und ja, es soll auch Mut machen, nicht aufzugeben, auch wenn es manchmal so schwer ist, wenn man keine Kraft mehr hat...

... frei nach Ina Deter wars -glaube ich - "ich schreibs an jede Wand - neue Hundehalter braucht das Land..." :)

Liebe Grüsse von
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Beitrag von Anuschka » 06.04.2014, 12:19

Bevor Apollo das erste mal krampfte habe ich nicht mal ansatzweise etwas von Epilepsie bei Hunden gehört. Ich bin mit Hunden aufgewachsen (meine Eltern hatten solange ich denken kann Hunde) und hatte bevor wir unser Sorgenkind zu uns nahmen 15 Jahre lang eine Hündin, die an Krebs starb. Natürlich war es so, dass sich diese Hunde unserem Lebensrhythmus ohne grosse Probleme anpassten. Sie waren halt gesund.

Das Leben mit meinem Epi sieht da vollkommen anders aus. Natürlich stelle ich mich mehr und mehr auf meinen Hund ein. Ich lasse ihn so wenig wie möglich alleine, ich plane Tagesabläufe ganz anders, ich stehe Ängste aus und schlage mir halbe Nächte um die Ohren. Ein spontaner Besuch bei Freunden, die alle selber Hunde haben, muss heute gut überlegt sein - kann ich Apollo den Stress zumuten? - wenn nicht, muss ich Vorkehrungen treffen, dass er betreut wird.
Einladungen zu Feiern ect. kann ich nur wahrnehmen, wenn die Medikamentengabe gesichert ist. Wenn nicht, dann bleibe ich zu Hause und ziehe mich auch ein Stück weit aus meinem Bekanntenkreis zurück.
Das Thema Epilepsie begleitet mich eigentlich Tag und Nacht. Nicht zuletzt die ständige Angst vor dem nächsten Anfall.

Am schlimmsten für mich ist die Frage... wie weit gehen wir? An welchem Punkt geht es einfach nicht mehr?

Aber um nichts in der Welt würde ich meinen Apollo mit seiner Epi im Stich lassen! Ich tue alles was in meiner Macht steht, um dem kleinen Racker ein möglichst normales lebenswertes Leben zu bieten.

Ich persönlich bin froh, dass ich dieses Forum hier gefunden habe... bin froh, dass es dieses Forum gibt. Nicht nur, weil es hier eine Fülle Erfahrungswerte und Informationen gibt, die hilfreich sind, sondern auch weil ich hier unter Menschen bin, die mich verstehen und die die gleichen Sorgen und Ängste haben, wie ich.

In diesem Sinne Euch allen einen ruhigen und sonnigen Sonntag.

LG
Andrea
LG Andrea

Apollo, 04.01.2012, Bolonka Zwetna Mix, 27 cm, 7,3 kg
sympt. Epi s. 08.2013 Hirnwasserablaufstörung
►Med. seit Juli 2018: Phenoleptil 31,25/ 31,25 mg, Leve 85/ 85/ 85
Kreon - Bauchspeicheldrüseninsuffizienz
Novalminsulfon b. Bedarf und Grünlippmuschel - schwere HD und Arthrose

♥Nessie und Chila♥ im Herzen.
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jannani

Beitrag von jannani » 14.04.2014, 21:56

Das Leben mit einem kranken Hund ist natürlich erstmal sehr belastend.
Aber wenn ich alles überdenke was ich daraus gelernt habe, würde ich das nicht tauschen wollen.

Es war immer klar, daß ich es durchziehen werde, egal wie auch immer.
Es wurde auch finanziell sehr eng.
Wurde oft belächelt da ich mit der Epilepsie von Kendra "eingeschränkt" war.
Auch was meinen Dienstplan in der Arbeitsstelle betrifft.
Aber genau dadurch habe ich auch sehr viel gelernt.

Aus irgendeinem Grunde ist das jetzt eben unser Schicksal

falada

Beitrag von falada » 06.11.2015, 21:49

Es sollte mir Spass machen, noch einmal einen schönen DD besitzen zu können.
Die voherigen zwei DD Brüder starben zu früh, sie wären dieses Jahr erst elf Jahre alt geworden.
Adi ist unser siebtes Exemplar von dieser so stolzen Rasse.
Die vorherigen Hundchen zeigten keine vererbte Krankheiten an - jetzt hat es uns aber erwischt - HD und Epilpsie, eins kam nach dem Anderen an.
Ich fühle mich sehr gealtert, ich muss den ganzen Tag an Adi's Schicksal denken, meine Gedanken wandern laufend zu ihm.
Man fragt sich wie das wohl so aus geht, wie lange sein Leben sein wird?
Leute nicken verständlich, wenn ich ihnen von Adi's Krankheiten erzähle, manche fragen später nach ihm, was nett ist.
Die Gemeinheit kommt von der Einstellung seines Züchters in Australien, und dem Deutschen Züchter - der 2004 den epileptisch defekten Wurf seines Großvaters produziert hat.

TschiTschi

Beitrag von TschiTschi » 14.04.2016, 00:12

Hallo,
hierzu kann ich nur sagen, dass Noahs Krankheit uns auch fest im Griff hat und vieles von unserem Tag bestimmt.Manchmal ist es sehr anstrengend und kostspielig.Wir haben dauzu einen weiteren Hund,Jukka und einen 2 jährigen Sohn.Wir werden von außen immer belächelt oder gefragt warum wir das Tier nicht von seinem Leid erlösen etc aber Noah kämpft so gut mit und hat so ein Spaß am Leben.Die Krankheit hat uns alle enger zusammen geschweißt.Wir sind alle an dieser Krankheit gewachsen.Wir erzielen mit unserer Tierärztin sehr gute Erfolge und Hoffen die Krampfanfälle weiter minimieren zu können.Noah ist ein unglaublich liebevoller und treuer Hund.Er weicht unserem Sohn nicht von der Seite.Er ist sein bester Freund.Ich würde bzw wir würden alles für ihn tun.Egal wie anstrengend es manchmal ist-er ist es uns wert.
Und noch schöner ist es Gleichgesinnte an seiner Seite zu wissen.Diese Krankheit ist furchbar.Für den Hund und den Hundehalter.Ich hätte niemals gedacht das Noah so krank werden könnte und vorallem einfach aus dem Nichts herraus.Oft fühlt man sich so hilflos.
Euch und euren Hunde alles Gute

Paule

Beitrag von Paule » 15.07.2016, 11:49

Hallo
hat und das Leben nicht alle voll im Griff mit dieser Krankheit?
Da unser Hund hauptsächlich so gegen 23 Uhr krampft, schlafen wir schlecht und sind hellhörig- jede Bewegung lässt mich wieder aufwachen- falls ich schlafe.
Man muss wohl leben und damit umgehen lernen ,sonst schafft man das nicht...
Geht es euch auch so? Und über die Krankheit reden tu ich nicht mehr, habe da sehr schlechte Erfahrungen gemacht, selbst mit sehr guten Freunden...............

Chi

Beitrag von Chi » 15.07.2016, 12:38

Ne, voll im Griff hat uns die Krankheit zum Glück nicht. Aber sie schränkt schon ein, z.B. durch die regelmäßigen Tablettengaben. Oder dadurch, dass sich keiner unserer Freunde traut, Coco zu nehmen, weil sie ja einen Anfall bekommen könnte. Ich kann's den Leuten auch nicht übel nehmen.
Ich spreche schon mit Freunden darüber, aber nur dosiert. So langsam haben sie sich an das Thema gewöhnt und fragen schon mal nach, wie es Coco geht und wann sie den letzen Anfall hatte. Hat aber etwas gedauert.
Das mit dem schlecht schlafen kenn ich auch. Da Coco unten im Wohnzimmer schläft und wir oben im Schalfzimmer, hatte ich immer Sorge, einen Anfall zu verpassen. Darum haben wir jetzt ein Babyphone im Einsatz, das funktioniert gut. Außerdem, so schlimm das klingt, man kann sich an alles gewöhnen, auch an die Anfälle (allerdings nicht zu 100%, man wird einfach nur etwas ruhiger mit der Zeit).

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